Review OKRs Q2 2019

Halbzeit! Unsere ersten sechs Monate als Unternehmer sind geschafft und wir haben mehrere kleine Erfolge zu feiern. In diesem Artikel sprechen wir darüber, warum wir unsere OKRs erneut nur teilweise erfüllt haben und was wir daraus für Q3 gelernt haben.

Wir haben uns für das Q2 2019 vorgenommen drei OKRs zu erreichen.

Das erste OKR ist die Erstellung und das üben meiner Keynote für die Gedankentanken Bühne. Die Zielerreichung liegt hier bei 49%. Die Erklärung dafür ist simpel. Ursprünglich war geplant, dass ich meinen Auftritt im August habe. Dieser wurde jetzt auf den 5. Oktober 2019 verschoben. In dem OKR hatten wir festgehalten, dass ich sehr viel üben werde. Durch die Verschiebung des Auftritts nach hinten, haben wir die Prioritäten verändert und den Fokus auf die Entwicklung unserer Produkte gelegt. Für das nächste Quartal wird die Keynote wieder in den Fokus rücken.

Das zweite ist die Fertigstellung meines Buches. Dieses OKR haben wir mit 85% erfüllt und werden es mit einem leichten Verzug im Juli zu 100% erfüllen. Das ist ein gigantischer Erfolg für mich, weil es bedeutet, dass ich Ende Q3 mein Buch in den Händen halten werden und Autor bin.

Das dritte OKR ist der Aufbau unseres ersten Produkts inklusive dem Schalten von Werbung. Hier haben wir eine sehr schlechte Zielerreichung von unter 15%.

Wenn ich auf diese Ziele schaue, dann sieht es erneut so aus, als wenn wir kein gutes Quartal gehabt hätten. In der Realität ist es allerdings unglaublich gut gelaufen. Wir haben unsere ersten 100.000 Euro netto Umsatz generiert, eine Mitarbeiterin zum September eingestellt, unsere Kommunikation zu einer klaren Botschaft verdichtet und somit viel an unserem Fundament gearbeitet. Ebenfalls ist unser erstes Produkt in einen Alpha Status übergegangen. Dazu allerdings an anderer Stelle mehr.

Die Frage, die wir uns stellen müssen lautet also: Definieren wir unsere Key Results intelligent genug? Die Antwortet lautet: jein. Im Q2 waren unsere OKRs Menschenfokussiert. Das bedeutet, dass das OKR für die Keynote fast ausschließlich von mir bearbeitet werden konnte. Kevin hatte wenig Möglichkeiten, dort zu helfen und das ist für uns ein Problem. Auf Unternehmensebene sollten die OKRs so geschnitten sein, dass jeder Mitarbeiter die Möglichkeit hat, einen eigenen Beitrag zu leisten. Deshalb haben wir uns für das nächste Quartal dafür entschieden zwei OKRs zu definieren, welche spezifischer auf die erwarteten Endergebnisse eingeht.

Das erste OKR lautet: „Wir sind sichtbar am Markt positioniert.“ Die Verantwortung dafür hat Kevin übernommen. Ein Keyresult lautet: Drei Presseartikel zum Buch in Zeitungen oder Zeitschriften. Durch dieses Keyresult ist implizit klar, dass das Buch fertig und gedruckt sein muss. Außerdem wollen wir Zeitungen anschreiben und damit Aufmerksamkeit generieren. Sowohl Kevin, als auch ich können an diesem Key Result arbeiten. Ein zweites Key Result ist, die Landingpage unseres Produktes eine Konversion von 5% hat. Wenn wir Beispielsweise auf Google Werbung schalten und jemand klickt auf diese, wird er auf unsere Website weitergeleitet. Dort soll so viel Klarheit herrschen, dass er sich danach für ein kostenfreies Strategiegespräch mit uns entscheidet. Wir erwarten, dass mindestens 5 von 100 Menschen genau das tun.

Das zweite OKR lautet: „Wir haben klare Produkte und können diese Verkaufen.“ Hier ist beispielsweise enthalten, dass ich die Keynote auf der Gedankentanken Bühne gehalten habe und wir dadurch das Produkte „Keynote“ final fertig haben. Genauso wollen wir unser erstes Unternehmercoaching in Form eines Workshops mit 12 Wochenbetreuung verkauft haben.

Diese OKRs sind wesentlich fokussierter auf unser Unternehmen und können stärker von uns gemeinsam bearbeitet werden. Meine Erfahrung der letzten Wochen ist, dass es seine Zeit braucht, um gute Ziele zu formulieren und das kurze Feedbackschleifen unerlässlich sind. Spannend wird es, wenn unsere neue Mitarbeiterin im September ihre Arbeit beginnt und wir dadurch neue Energie und Kraft gewinnen.

Vom Mindset ist mir wichtig, dass die „Nicht-Erreichung“ von Zielen immer in den richtigen Kontext gesetzt werden muss. Ein Ziel nicht zu erreichen ist nichts, was wir auf die leichte Schulter nehmen sollten. Es ist ein Zeichen dafür, dass wir lernen und uns fokussieren müssen. Die Frage lautet dabei immer: Was will ich wirklich erreichen? Wenn ich mir vornehme das Buch zu veröffentlichen, aber nicht jeden Tag daran schreibe, dann ist es mir wohl unterbewusst nicht wichtig genug. Da es in meinem Fall aber so war, ist das Buch jetzt abgeschlossen und wird im September veröffentlicht.

Wie setzt du dir Ziele und erreichst du diese immer? Schreib mir gerne in die Kommentare.

Dein Fabian

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